Dienst und Begegnungen in 2006

Archivierte News 2006
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Landesdekan Bernd Wübbeke übergab EPHK Dirk Hallmann, Regionalbeauftragter Nord der Stiftung der Deutschen Polizeigewerkschaft eine Spende. Beim Gottesdienst für Einsatzkräfte am 4. Oktober in Göttingen spendeten die Gottesdienstbesucher für in Not geratene Kolleginnen und Kollegen der Polizei, Feuerwehren und Rettungsdienste. Die Hälfte des Kollektenertrages kommt der Stiftung der Deutschen Polizeigewerkschaft zu gute.
Die Taufe ihrer erstgeborenen Tochter Maja feierten die Polizeibeamten Karoline Stolarz und Carsten Frenzel im Kreis von Kolleginnen und Kollegen zusammen mit Landesdekan Bernd Wübbeke und Pastoralreferent Torsten Thiel in der St. Vinzenzkirche in Göttingen.
Kreativität und Austausch standen im Mittelpunkt des zweiten Vater Kind Wochenendes in Germershausen, St. Martin.
Katholische Polizeiseelsorger begleiteten Polizistinnen und Polizisten beim Einsatz anlässlich des 10. Castor-Transportes.
Polizeiseelsorger Torsten Thiel begleitete die 5. Bereitschaftspolizeihundertschaft bei ihrem Einsatz in Göttingen anlässlich der NPD-Kundgebung und der Gegendemonstrationen. In vielen Gesprächen wurde deutlich, in welch schwieriger Lage sich auch der einzelne Beamte oder die einzelne Beamtin befindet:
Pfarrer Anton Sinningen wurde als nebenamtlicher Polizeiseelsorger in seinen neuen Verantwortungsbereich eingeführt. Pfarrer Sinningen, ehemaliger Polizeibeamter der Bundespolizei, unterstützt von Stolzenau aus die katholische Polizeiseelsorge Niedersachsen im Gebiet der Polizeiinspektion Diepholz und im Kreis Nienburg.
Göttingen: Polizeibeamte, Feuerwehrleute, Mitarbeiter der Rettungs- und Hilfsdienst, Notärzte und Notfallseelsorger feierten in der evangelischen Stadtkirche St. Johannis einen ökumenischen Gottesdienst zum Abschluss der Aktion "Was trägt Helfer ?".
Wieviel Toleranz verträgt der alltägliche Dienst von Polizeibeamten?

Dieser Frage ging Landesdekan Bernd Wübbeke in seiner Festansprache nach.
Wübbeke: "Tolerant kann nur sein, wer einen Standpunkt hat. Die Toleranz rät nicht, dass wir im Zeitgespräch, im Gespräch mit anderen Religionen und Kulturen Unterschiede vertuschen, sondern dass wir sie bennen und aushalten - im Respekt voreinander. Das hat eine wichtige Konsequenz: Zwar eröffnet Toleranz einen sozialen Raum, in dem Zusammenleben möglich wird. Aber dieser Raum bleibt begrenzt. Es ist ein Unding, grenzenlos tolerant zu sein. Eine Gemeinschaft oder Gesellschaft, die keine Grenzen der Toleranz kennt und alles erlaubt, zerstört sich selbst. Das ist zwangsläufig so, weil unbegrenzte Toleranz auch ihren Feinden freie Hand lassen müsste."

19 Frauen und Männer aus Polizei und Zoll setzen sich in Goslar in einem berufsethischen Seminar mit der Frage nach Gerechtigkeit als einem Prüfstein für ein Land im Umbruch auseinander.
Polizistinnen und Polizisten geben mit der Ausstellung "Kunst in der Polizei" eine Antwort auf die Frage: Was trägt die Männer und Frauen, die sich in Polizei, Feuerwehren, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen für die Sicherheit ihrer Mitbürger einsetzen?

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